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Sensorik

Die sensorische Qualität entscheidet maßgeblich über die Akzeptanz des Essens. Daher muss besonders in der Gemeinschaftsverpflegung sichergestellt werden, dass eine angemessene sensorische Qualität der Speisen vorliegt. Dabei spielen v.a. das Aussehen, der Geschmack und die Konsistenz eine wichtige Rolle.

Bei Kindern ist es für die Ernährungsbildung zudem wichtig, dass sie die Lebensmittel, deren Geschmack und Konsistenz, bewusst erleben und erlernen.

Sensorik ist ein Sammelbegriff für die Gesamtheit aller Vorgänge der Sinneswahrnehmung von Lebewesen. Dazu zählen Sehen, Riechen, Hören, Fühlen und Schmecken.

Aussehen

  • Speisen werden appetitanregend präsentiert. Denn: Das Auge ißt mit!
  • Speisen werden lebensweltspezifisch, also kindgerecht, angerichtet.
  • Lebensmittel haben ihre typische Farbe behalten, welches durch eine kurze Gar- und Warmhaltezeit gewährleistet werden kann.
  •  Die Farbzusammenstellung auf dem Teller ist ansprechend.

 



Geschmack

  • Lebensmittel haben ihren typischen Geschmack behalten, damit die Kinder diesen erlernen können.
  • Speisenkomponenten sind abwechslungsreich mit Kräutern und Gewürzen abgeschmeckt.
  • Sparsam salzen.

 

 

 

 


Konsistenz

  • Gemüse, Teigwaren und Reis sind beim Verzehr der Lebenswelt        angepasst.
  • Kurzgebratenes ist knusprig und kross.
  • Fleisch hat eine zarte Textur.

 

 

 

 

Geruch

  • Speisen sollten typisch und appetitlich riechen.

  • Unangenehme Mischgerüche sollten vermieden werden.

  • Der Raum, in dem die Kinder essen sollte gut zu lüften sein.

 

 

 

 

 

Geräusche

  • Das Geräusch eines Lebensmittels muss bei Verzehr typisch klingen, z.B. Knacken bei Abbeißen eines Apfels.
  • Die Umgebungsgeräusche beeinflussen den Genuss beim Essen. Im Raum, in dem die Kinder essen,  sollte es nicht hallen um die Geräuschkulisse angenehm zu halten.

  • Die Kinder sollten dazu aufgefordert werden, sich während der Mahzeiten ruhig zu verhalten um eine angenehme Essatmosphäre zu gestalten.