Montag, 03.05. 2021
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Wissenschaftliche Hintergründe zum Einsatz von Milch und Milchprodukten in den DGE-Qualitätsstandards

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) positioniert sich zu der Frage nach der Notwendigkeit von Milch und Milchprodukten in der Gemeinschaftsverpflegung in Anbetracht der damit verbundenen Treibhausgasemissionen.

Das aktuell von der DGE herausgegebene Dokument erläutert die Bedeutung von Milch und Milchprodukten in der Ernährung des Menschen und erläutert, ob es sich mit einer nachhaltigen Verpflegungsart vereinbaren lässt.
Laut DGE muss zwar keine Lebensmittelgruppe zur Bedarfsdeckung zwingend verzehrt werden, allerdings liefern Milch und Milchprodukte gut verfügbares Protein, sowie lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe. Diese können zwar zum Teil auch durch andere Lebensmittel aufgenommen werden, jedoch eher selten im vollen und ausreichenden Umfang. Auch bei der Prävention verschiedener Krankheiten, wie z. B. Bluthochdruck, kann der Verzehr von Milch und Milchprodukten von Vorteil sein. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen zur Bildung einer optimalen Knochendichte, als auch bei Senior*innen zum Erhalt der Knochenmasse wird der Verzehr empfohlen. Der Verzicht des Verzehrs von Milchprodukten scheint für eine nachhaltige Ernährungsweise nicht zwingend erforderlich, allerdings ist ein bedachter Konsum ökologisch ratsam. Im Kontext der Gemeinschafsverpflegung stellt vor allem die Aufnahme von Vitamin B12 bei einer Verpflegung ohne Milch und Milchprodukte und ohne Fleisch ein Problem dar. Demnach ist eine rein pflanzliche Verpflegung in der Gemeinschaftsverpflegung nicht zu empfehlen.


Die komplette wissenschaftliche Abhandlung mit vielen weiteren Informationen findet sich Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.