Donnerstag, 07.03. 2019
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Lebensjahre in Gesundheit – was leistet die Ernährung?

56. DGE-Kongress vom 19. bis 21. März 2019 in Gießen

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Die DGE lädt zu ihrem Öffnet externen Link in neuem FensterWissenschaftlichen Kongress vom 19. bis 21. März 2019 zusammen mit dem Öffnet externen Link in neuem FensterInstitut für Ernährungswissenschaft an die Justus-Liebig-Universität ein. Ernährungswissenschaftler beschäftigen sich auf der diesjährigen Tagung u. a. mit der zentralen Frage, wie sich Alterungsprozesse positiv durch Lebensmittelinhaltsstoffe, Lebensmittel oder das Essverhalten beeinflussen lassen. In einer immer älter werdenden Gesellschaft werden altersabhängige Erkrankungen zu einer immer größeren Herausforderung. Neben kardiovaskulären Erkrankungen, altersabhängiger Makuladegeneration, Diabetes mellitus Typ 2 und Osteoporose gehören auch chronische Erkrankungen der Lunge und des Gehirns, wie Demenzen oder Depressionen, zu den altersabhängigen Erkrankungen.

Drei Plenarvorträge greifen das Leitthema „Lebensjahre in Gesundheit – was leistet die Ernährung?“ auf. Prof. Dr. Stephen Cunnane, Universität Sherbrooke, Kanada, spricht über den Keton- und Hirnenergiestoffwechsel während des Alterns und Auswirkungen auf die Alzheimer-Krankheit. Prof. Dr. Vittorio Calabrese, Universität Catania, Italien, beschäftigt sich anhand der Hypothese zur „Hormesis“ mit der Frage, inwieweit geringe Dosen schädlicher oder giftiger Substanzen positive Wirkungen auf Organismen haben können. Einen kritischen Blick auf Ernährungsstrategien zur Prävention kardiovaskulärer Alterserkrankungen wirft Prof. Dr. Andreas Simm von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im dritten Plenarvortrag.

Das umfangreiche Öffnet externen Link in neuem FensterProgramm mit über 190 Vorträgen und Posterpräsentationen mit aktuellen Daten aus Forschung und Wissenschaft hat die DGE mit den wissenschaftlichen Leitern, Prof. Dr. Gunter P. Eckert und Prof. Dr. Uwe Wenzel vom Institut für Ernährungswissenschaft der Uni Gießen, erarbeitet. Minisymposien zu aktuellen Themen wie Functional Food, gesundheitsförderndem Essen in Schule und Schulhort, zur Nationalen Verzehrsstudie, Social Influencer und Social Media, Ernährungskommunikation im Spannungsfeld medialer und gesellschaftlicher Wandlungsprozesse, Chronobiologie und Mahlzeitenmuster ergänzen die Kongressinhalte.

Neben den Fachgebieten wie Epidemiologie, Public Health, Ernährungsberatung und -bildung, Lebensmittelwissenschaft oder Ernährungsmedizin bietet der 2 ½-tägige Kongress Ernährungswissenschaftlern sowie Nachwuchswissenschaftlern auch die Möglichkeit zum umfassenden Austausch mit Experten aus den verschiedenen Arbeitsbereichen der Gerontologie wie der Biogerontologie und der Psychogerontologie.

Weitere Informationen zum Kongress wie das detaillierte Programm sind unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.dge.de/wk56/ erhältlich. Die Anmeldung zur Teilnahme am Kongress ist online noch bis zum 12. März 2019 möglich.