5 am Tag

Logo: 5 am Tag / www.machmit-5amtag.de

Weisheiten wie „An apple a day keeps the doctor away“ kennt jeder. Doch stimmt es wirklich, dass der Genuss von ausreichend Obst und Gemüse positiv auf die Gesundheit wirkt?

Zahlreiche Studien zeigen, dass ein hoher Konsum von Obst und Gemüse den Gesundheitsstatus verbessert und das Risiko für bestimmte Krebs- und Herz-Kreislauf-Krankheiten senkt.

Der Grund sind zahlreiche Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die das körperliche Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit unterstützen. Gleichzeitig gehören Obst und Gemüse zu den energieärmsten Lebensmitteln mit einer hohen Nährstoffdichte. Sie sättigen gut und helfen, Übergewicht zu vermeiden.

Deshalb wurde im Mai 2000 die Kampagne „5 am Tag“ deutschlandweit nach dem Vorbild der nordamerikanischen Initiative des National Cancer Institute „5 a day – for a better health“ eingeführt. Die Schirmherrschaft teilen sich das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und das Bundesministerium für Gesundheit. Zu den Mitgliedern des 5 am Tag e. V. zählen unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., der aid infodienst und die Deutsche Krebsgesellschaft. Außerdem findet eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen aus Lebensmittelhandel, Ernährungsindustrie, Obst- und Gemüseerzeugung sowie Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie statt. Neben der Aufklärung über die Bedeutung von Obst und Gemüse in der täglichen Ernährung ist es das Ziel der Kampagne, durch einen gesteigerten Verzehr von Obst und Gemüse die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern.

Für den Alltag bedeutet das: 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen!

Diese sollten auf 3 Portionen Gemüse – roh und gegart – und 2 Portionen Obst verteilt sein.

Dekorieren Sie doch mal kindgerecht. Wird aus dem Apfel ein Zauberapfel oder aus einer Banane ein Krokodil, schmeckt das Obst gleich doppelt so gut.
Auch Radieschenmäuse oder Gemüsespieße sind schnell gemacht und wecken die Neugier.

Als Portion wird grob „eine Hand voll“ gerechnet. Daraus ergeben sich dem Alter entsprechende Mengen: große Hände = große Portionen, kleine Hände = kleine Portionen. Gelegentlich kann eine Portion durch ein Glas Obst-/ Gemüsesaft, Trockenfrüchte oder Nüsse (ungesalzen und ungeröstet) ersetzt werden. Die Kombinationsmöglichkeiten sind dabei vielfältig und den eigenen Vorlieben sind keine Grenzen gesetzt: Verschiedene Obst- und Gemüsearten können miteinander kombiniert und abgewechselt werden, bevorzugt werden sollte Obst und Gemüse der Saison.

Bei Naschkatzen kommen süße Hauptspeisen mit viel Obst, Desserts mit frischem Obst oder Obstsalate – z.B. auch mit einer Kugel Zitroneneis – gut an.

Hier einige Beispiele für leckere Obst- und Gemüseportionen:

1 Apfel, 1 Glas Orangensaft, 2 Hände Blattsalat, 1 Paprika, 1 Banane, 1 Hand voll Trauben, 1 Glas Tomatensaft, 1 Hand voll klein geschnittene Kohlrabi, 1 Hand voll geraspelte Möhren, 1 Portion gegarte Möhren

Für die Vorratshaltung eignen sich auch Gemüse und Obst als Tiefkühlprodukte, in Gläsern oder Dosen sowie Obst und Gemüsesäfte in Flaschen oder sonstigen Verpackungen. Besonders Tiefkühlprodukte stehen den frischen Exemplaren in puncto Vitamine und Mineralstoffe in nichts nach. Sie bergen nicht nur den Vorteil der „Zeitersparnis“, also das Putzen und Schnippeln schon erledigt sind. Durch die schonende Verarbeitung und die niedrigen Temperaturen wird außerdem ein hoher Vitaminverlust vermieden, der bei Obst und Gemüse immer auftritt, wenn es über mehrere Tage zu warm (bei Zimmertemperatur) gelagert wird.

Für Eltern: Möchten Sie sich über die Grundsätze einer vollwertigen Ernährung für Erwachsene informieren? Dann lesen Sie mehr auf den Seiten unseres des undefinedProjekts JOB&FIT.