Grundlagen der Säuglingsernährung

Säugling, der mit der Flasche gefüttert wird

In den ersten sechs Lebensmonaten werden Kinder ausschließlich mit Milch ernährt. Hier besteht die Möglichkeit des Stillens, d.h. der Ernährung mit Muttermilch. Alternativ kann industriell hergestellte Säuglingsmilchnahrung zum Einsatz kommen.

Spätestens ab dem 7. Lebensmonat sollte mit der Beikost begonnen werden. In der Regel beginnt man mit der Mittagsmahlzeit. Eine Milchmahlzeit wird durch einen Brei ersetzt. Nach und nach werden der Abend- und Morgenbrei eingeführt, bis der Säugling gegen Ende des ersten Lebensjahres zur Familienkost übergeht.

Die Empfehlungen für Säuglinge im Alter von undefined0-6 Monaten, undefined7-9 Monaten und undefined10-12 Monaten finden Sie auf den folgenden Seiten. Hinweise zum undefinedTrinken im 1. Jahr sowie zur undefinedvegetarischen Ernährung von Säuglingen runden die Rubrik ab.


 

Allergiegefährdete Säuglinge

Die Empfehlungen auf den folgenden Seiten beziehen sich nicht nur auf den nicht allergiegefährdeten Säugling, sondern auch auf allergiegefährdete Säuglinge. Denn auf Lebensmittel, die häufiger Allergien auslösen, muss ein allergiegefährdetes Baby nicht verzichten.

Nähere Informationen zum Thema Allergierisiko finden Sie in dem Opens external link in new windowFaltblatt „Allergie-Risiko-Check sowie der Opens external link in new windowBroschüre „Allergierisiko? So können Eltern vorbeugen“. Diese können Sie beim aid MedienShop bestellen.

Leidet Ihr Kind bereits an einer Lebensmittelallergie? Dann hilft Ihnen die Opens external link in new windowBroschüre „Lebensmittelallergie, Neurodermitis - Was darf mein Kind essen?“ weiter. Diese können Sie ebenso über den MedienShop des aid bestellen.
Zum undefined„Aktionsplan gegen Allergien“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gelangen Sie hier.

HonigglasEine Besonderheit bei der Ernährung von Säuglingen ist der Verzehr von Honig. Dieser sollte erst ab einem Alter von einem Jahr gegeben werden. Im Honig können sich Keime des Bakteriums Clostridium botulinum befinden. Diese können im kindlichen Darm ein Gift bilden. Babykostprodukte, in denen Honig verarbeitet wird, sind gesundheitlich unbedenklich. Hier ist der Honig erhitzt und der Erreger somit inaktiviert.