Besonderheiten bei der Ernährung von Kleinkindern

Tomaten-, Gurke- und Paprikarohkost

Auch wenn Kleinkinder fast vollständig an Familienmahlzeiten teilnehmen, sind ein paar Ausnahmen zu beachten. Diese beziehen sich z.B. auf sparsames Würzen und Salzen sowie auf den Verzicht kleiner und harter Lebensmittel (z.B. Erdnüsse, Johannisbeeren), da sich 1- bis 3-Jährige daran leicht verschlucken können. Darüber hinaus vertragen manche Kleinkinder noch keine stark blähenden Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und Kohl.

Beim Angebot von Rohkost sind die Entwicklung und der Zahnstatus der Kleinkinder zu berücksichtigen. Sind nur die Schneidezähne vorhanden, sollte eher auf weiche Rohkost wie Gurken oder Tomaten zurückgegriffen werden. Sobald die Backenzähne im 2. Lebensjahr durchkommen, kann auch härtere Rohkost, wie z.B. Möhren, problemlos gekaut werden.