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  • Elf weitere WiesbadenerKindertagesstätten erhalten Fit-Kid-Zertifikat
  • Mittwoch, 22. März 2017 Pressemitteilung

    Elf weitere WiesbadenerKindertagesstätten erhalten Fit-Kid-Zertifikat

    Seit dem 16. März 2017 dürfen sich nun elf weitere städtische Kindertagesstätten mit dem „FIT-KID“ Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Ernährung schmücken.

    FIT KID - Logo

    Im Beisein von Bürgermeister und Sozialdezernent Arno Goßmann, Ingrid Rudolf-Gissel und Vertretern der DGE werden den Kindertagesstätten ihr Zertifikat überreicht. Die „FIT-KID“-Zertifizierung ist Teil der deutschlandweiten Initiative „IN FORM“ der DGE und tritt für eine gesündere Ernährung und mehr Bewegung ein.

    Arno Goßmann: „Gesunde Ernährung ist unerlässlich“

    Laut Goßmann ist gesunde Ernährung unerlässlich für ein gesundes Aufwachsen von Kindern. Und genau aus diesem Grund lassen sich städtische Kindertagesstätten bereits zum sechsten Mal mit ihrem Ernährungskonzept prüfen und haben, so Goßmann, auch in diesem Jahr wieder mit hervorragenden Leistungen geglänzt. In punkto Lebenswelt, Lebensmittelauswahl für das Mittagessen, Speiseplanung und Herstellung sowie in Hygieneaspekten werden die einzelnen Betriebe sorgfältig geprüft. Vor allem der Qualitätsstandard der DGE ist sehr hoch: Beispielsweise muss der nährstoffoptimierte Speiseplan für vier Wochen im Voraus fertiggestellt werden. Ebenfalls wird sehr viel Wert auf fleischreduzierte Nahrung gelegt. Neben der Qualität sollen sich die Kinder durch ein vollwertiges Mittagessen auch weiterbilden, deswegen wird ein Augenmerk auf Gerichte aus verschiedenen Kulturen gelegt. „Da können manchmal selbst die Eltern noch etwas lernen“, scherzt Arno Goßmann. Auch Tiba Maleh, Vorsitzende des Stadtelternbeirates der städtischen Kindertagesstätten Wiesbaden, schätzt die hervorragende Küche der zertifizierten Tagesstätten: „Wir haben mittlerweile das Problem, dass unsere Kinder nicht mehr zu Hause essen wollen, weil es dort einfach nicht so gut schmeckt wie in der Kita. Selbst als ich ein Rezept nachgekocht habe, konnte ich nicht mithalten.“

    Das Konzept der „Gesundhaltenden Ernährung“ ist mittlerweile schon seit über 30 Jahren in den städtischen Kitas verankert und stellt ebenfalls ein bedeutendes Qualitätsmerkmal dar. Dieses erfolgt nicht zuletzt aufgrund des gesundheitsfördernden Aspektes und lässt sich auf den Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan zurückführen. Heute sieht Dr. Dörte Folkers, Vertreterin der DGE, einen großen Vorteil, aber auch eine Herausforderung in der Verknüpfung von Küche und Erziehung. Da ein gemeinsames Essen Kommunikation und soziale Beziehungen fördert, ist es erstrebenswert, dass sich das Küchenpersonal, Erzieher und Erzieherinnen sowie die Kinder untereinander austauschen können. „Letztendlich sind unsere Kindertagesstätten ein automatisches, selbstverbesserndes Schnittstellenmanagement, auf das ich sehr stolz bin“, erklärt Dr. Folkers.


    Quelle: Wiesbadener Kurier, www.wiesbadener-kurier.de