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  • Systeme in der Gemeinschaftsverpflegung- welches ist das Richtige?
  • Dienstag, 28. Februar 2012 Pressemitteilung

    Systeme in der Gemeinschaftsverpflegung- welches ist das Richtige?

    Eine Voraussetzung für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Menschen jeden Alters ist eine vollwertige und bedarfsgerechte Ernährung. Das gilt für das Essen in der Familie ebenso wie für die Verpflegung in der Kindertagesstätte. Das Speisenangebot sollte abwechslungsreich sein, schmecken und wirtschaftlich produziert werden können.

    Tellerstapel

    © JMG / PIXELIO

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Weg „vom Topf zum Teller“ zu gestalten. Ein Verpflegungssystem charakterisiert, wie Speisen hergestellt werden. Der Begriff umfasst nicht nur die Art und Weise der Produktion und Bereitstellung, sondern auch die Anforderungen an Räume, Ausstattung, Personal und Hygiene.

     

    Systeme im Überblick

    In der Praxis gibt es vier Verpflegungssysteme

    Sie unterscheiden sich vor allem in diesen Fragen: Werden die Speisen direkt nach der Zubereitung warm ausgegeben oder werden sie für eine Zwischenzeit gekühlt <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> tiefgekühlt und zur Ausgabe regeneriert? Findet die Produktion am Ort der Ausgabe statt oder woanders? Man spricht hier auch von thermischer, räumlicher und zeitlicher Kopplung <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> Entkopplung von Produktion und Ausgabe.

    Verpflegungsssysteme in der Kindertagesstätte

    Viele Kindertagesstätten verfügen über keine eigene Küche. Rund 50 % bestellt und verteilt daher warm gehaltene Speisen. Dabei muss nicht nur auf finanzielle Aspekte, sondern auch auf die Einhaltung kurzer Warmhaltezeiten geachtet werden. Nur so können Kinder und Erwachsene ein Essen genießen, das die Sinne anspricht und gesundheitsfördernd ist. Der Bezug von Tiefkühlkomponenten ist in Kitas ebenfalls verbreitet. Die übrigen Tagesstätten verpflegen die Kinder mit einer Mischküche. Das System Cook & Chill ist in Kitas nicht anzutreffen.

    Im Prinzip ist mit allen Systemen eine gute Verpflegungsqualität zu erreichen, wenn die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Verpflegungssysteme beachtet und die Anforderungen der Zielgruppe in den Vordergrund gestellt werden. Jedes System hat Vor- und Nachteile, die vor der Entscheidung genau geprüft werden sollten.